Tobias John, Director Smart Packaging Europe bei CCL Faubel, war Teil des Messeteams und blickt auf zahlreiche Gespräche zurück. Ein zentrales Thema dabei war die Nachhaltigkeit von Smart Labels. „Viele Besucher wollten wissen, ob Smart Labels Ressourcen schonen können“, berichtet John. „Die Antwort ist ja, denn sie ersetzen herkömmliche Papieretiketten.“ Dadurch lassen sich sowohl Rohstoffe als auch Energie bei Herstellung und Entsorgung einsparen. Hinzu kommt ihre Wiederverwendbarkeit: Smart Labels können bis zu eine Million Mal neu beschrieben werden. Das Einsparpotenzial ist entsprechend hoch.
Ganzheitlicher Blick
Auch beim Blick auf die Prozesse zeigt sich ein zunehmendes ganzheitliches Denken in den Unternehmen. „Ziel ist ein einfacher, stabiler und effizienter Ablauf. Besonders positiv aufgenommen wurde dabei die übersichtliche Systemarchitektur von CCL Faubel“, so John.
Ein zentraler Bestandteil ist der Smart Printer Service, eine lokal betriebene Softwarelösung ohne Cloud-Anbindung. Am Messestand wurde der Service für die Besucher demonstriert. Er läuft auf Arbeitsplatzrechnern oder industriellen Terminals und verarbeitet Druckaufträge aus ERP-, WMS- oder vergleichbaren Systemen. John erklärt: „Zusätzliche mobile Endgeräte oder eine komplexe IT-Infrastruktur sind nicht erforderlich. Der Service ist schnell implementierbar, sofort einsatzbereit und mit bestehenden Systemen kompatibel.“
Industrielle Anwendung
In Produktion und Intralogistik eröffnen Smart Labels wie das Logistics Label vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Sie können beispielsweise Boxen mit kommissionierter Ware kennzeichnen oder den aktuellen Status eines Auftrags anzeigen. Ein weiteres wichtiges Kriterium für industrielle Anwendungen ist die Robustheit. Tobias John führt aus: „Das Logistics Label erhielt kurz vor der LogiMAT die Zertifizierung nach Schutzklasse IP65. Es ist damit vollständig staubdicht und eignet sich sowohl für stark staubbelastete Industrieumgebungen mit feinen, trockenen Partikeln als auch für den Einsatz in Sauberzonen oder Reinraumbereichen.“
So flexibel wie die Einsatzgebiete ist auch die Befestigung. Das Standardgehäuse der Logistics Labels bietet mehrere Optionen, die Besucher am Messestand von CCL Faubel sehen konnten. Ob verklebt, verschraubt oder in eine Schienenlösung eingeschoben – das Logistics Label ermöglicht eine passgenaue Montage.
Eigene Entwicklung als Vorteil
„Da wir unsere Smart Labels und deren Software selbst entwickeln, werden sie als durchdacht und effizient wahrgenommen“, sagt Tobias John. Zudem seien sie unabhängig von Standard- oder Low-Cost-Komponenten. Dieser Aspekt stieß bei vielen Messebesuchern auf großes Interesse und unterstrich den positiven Gesamteindruck, den CCL Faubel auf der LogiMAT in Stuttgart hinterlassen hat.
